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Kraftfahrzeugkennzeichen

(aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie)

Das Kraftfahrzeugkennzeichen (kurz „Kfz-Kennzeichen“) ist die von der zuständigen Straßenverkehrsbehörde zugeteilte individuelle Registrierungsnummer, die sowohl in den Zulassungsregistern, in den Fahrzeugunterlagen als auch auf den Kennzeichenschildern erscheint. Kennzeichenschilder müssen am Heck, üblicherweise auch an der Front eines Kraftfahrzeuges angebracht werden. Für manche Fahrzeugtypen (z. B. Motorrad) sowie in einigen Ländern (z. B. manche Bundesstaaten der USA) ist allerdings nur ein Kennzeichen (meistens hinten) vorgeschrieben. Gegen ungewollte Geräusche des Kennzeichenbleches und aus optischen Gründen werden zur Anbringung häufig Kennzeichenträger verwendet, die meistens aus Kunststoff bestehen und auf deren Umrandungen oft Designelemente oder Werbeaufschriften gedruckt sind.

In der Schweiz werden sie offiziell „Kontrollschilder“, umgangssprachlich „Autonummer“ genannt, in Teilen Deutschlands und Österreichs auch „Nummernschilder“ oder „Nummerntafeln“. In Österreich heißt es offiziell „behördliches Kennzeichen“. In Deutschland heißt es häufig auch „amtliches Kennzeichen“ oder „polizeiliches Kennzeichen“.

Sie sind in je nach Land mit einem geprägten oder aufgedruckten Buchstaben- und Ziffernsystem versehen.

Die Kennzeichen können verschiedenartig ausgeführt sein: Standardkennzeichen, Kennzeichen für historische Kfz, Kennzeichen für Probe- und Überführungsfahrten, Kennzeichen für steuerbefreite Kfz, Kurzzeitkennzeichen, Ausfuhrkennzeichen, Behördenkennzeichen und Tarnkennzeichen (für Polizei oder Verfassungsschutz).

Die Zuordnung eines Kennzeichens zum Fahrzeug oder zum Fahrzeughalter wird unterschiedlich gehandhabt: Während in der Schweiz ein Kennzeichen dem Halter zugeordnet ist (er kann mit einer Wechselnummer dieses sogar auf mehreren Fahrzeugen nutzen), ist es in den meisten Ländern fahrzeuggebunden.

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Interessantes über Gadebusch

Begriffsklärungshinweis
Gemeinde in Deutschland
Art Stadt
Wappen Gadebusch Wappen.PNG
Breitengrad 53/42//N
Längengrad 11/07//E
Lageplan Gadebusch in NWM 2011.svg
Bundesland Mecklenburg-Vorpommern
Landkreis Nordwestmecklenburg
Amt Gadebusch
Höhe 35
Fläche 47.65
PLZ 19205
Vorwahl 03886
Kennzeichen NWM
Gemeindeschlüssel 13074021
Straße Am Markt 1
Website http://www.gadebusch.de www.gadebusch.de
Bürgermeister Ulrich Howest

Gadebusch ist eine Stadt im Landkreis Nordwestmecklenburg, Mecklenburg-Vorpommern (Deutschland). Sie ist Verwaltungssitz des Amt GadebuschAmtes Gadebusch, dem weitere sieben Gemeinden angehören.

Geografie
Die Stadt liegt etwas unterhalb des Quellgebietes der Radegast (Stepenitz)Radegast, die über die Stepenitz (Trave)Stepenitz und Trave in die Ostsee fließt. Sie befindet sich auf halbem Wege zwischen Lübeck und Schwerin. Im Gebiet der Stadt gibt es zwei Seen, direkt östlich des Stadtkerns der Burgsee (Gadebusch)Burgsee mit einer Größe von fünf Hektar. Der Neddersee liegt nördlich der Stadt und südwestlich des Ortes Güstow. Der Neddersee hat eine Größe von 32 Hektar, liegt auf einer Höhe von 27 Meter über NN und wird von der Radegast durchflossen. Die Niederung der Radegast ist der tiefste Punkt des Stadtgebietes, der höchste liegt mit 76,5 Meter über NN westlich des Ortes Möllin an der Stadtgrenze zwischen dem Galgen dem Schäferberg. Direkt östlich neben dem Stadtkern von Gadebusch liegt ein 120 Hektar großes Mischwaldgebiet, welches als Landschaftsschutzgebiet ausgewiesen ist.

Nachbargemeinden
Nachbargemeinden sind Wedendorfersee, Veelböken, Dragun, Lützow (Mecklenburg)Lützow, Pokrent, Krembz, Roggendorf (Mecklenburg)Roggendorf und Holdorf (Mecklenburg)Holdorf.

Stadtgliederung
Zu Gadebusch gehören die Ortsteile

-
v
* Buchholz
* Dorf Ganzow
* Güstow
v
* Hof Ganzow
* Möllin
* Neu Bauhof
v
* Reinhardtsdorf
* Stresdorf
* Wakenstädt


Weiterhin existieren die Siedlungen An der Flöte, Bauhof, Güstow Werder, Jarmstorf, Klein Hundorf und Neu Güstow innerhalb des Stadtgebiets.

Die ehemaligen Ortsteile Jarmstorf und Amtsbauhof sind in der Kernstadt aufgegangen. Ganzow wurde erstmals 1194 urkundlich erwähnt; Dorf Ganzow und Hof Ganzow sind seit 1970 Ortsteile der Stadt Gadebusch.

Geschichte
Merian: Stadtansicht von 1653

Name

Anfänglich wurde um 1154, 1167 und 1184 der Landschaftsname provincia Godebuz genannt und dann ab 1181 der Ortsname Godebuz. So steht es auch im Stadtsiegel von 1225. 1225 tritt auch die Form Chotebuz auf. Der Name veränderte sich in Godebusch (1358) und schließlich in Gadebusch (1514). Der Polabische Sprachealtpolabische Ortsname *Chotbuz bedeutet Ort des *Chotbud (Personenname)Eichler, E./Mühlner, W.: Die Namen der Städte in Mecklenburg-Vorpommern. Ingo-Koch-Verlag, Rostock 2002, S. 65. Vergleichbar ist der Ortsname Cottbus, niedersorbisch Chóebuz (zu Beginn des 13. Jh. Erwähnung als Chotebuz).

Mittelalter
Zunächst befand sich bei Gadebusch eine Abodritenobodritische Burg mit Slawischer BurgwallBurgwall aus dem 8. Jahrhundert. Daneben entstand ein Dorf. Beide lagen strategisch günstig auf einem Hügel in einem Sumpf Seengebiet. Im Jahr 1225 starb hier Nikolaus II. (Mecklenburg)Nikolaus II., Herr zu Gadebusch durch einen Sturz von der Burg. Der Ort wurde im 12. Jahrhundert deutsch besiedelt. Gadebusch wurde im Jahre 1194 erstmals als Kirchdorf Godebuz urkundlich erwähnt. Die Lage an dem Fernhandelsweg Schwerin-Lübeck begünstigte die weitere Entwicklung. Bereits im Jahr 1225 erhielt Gadebusch Stadtrechte (civis) verliehen und ist damit eine der ältesten Städte Mecklenburgs. Die Stadt gehörte zunächst den Grafen von Ratzeburg und ab 1201 den Fürsten von Mecklenburg. 1220 wurde mit dem Bau der spätromanischen Backsteinkirche St. Jakob begonnen. Burgvogt war um 1227 der Ritter Detlef von Gadebusch. Die Parochie Gadebusch mit den damals zu ihr gehörenden Ortschaften wird 1230 im Ratzeburger Zehntregister erwähnt, welches die damals zum Bistum Ratzeburg gehörenden Ortschaften geordnet nach Kirchspielen auflistet. Das Rathaus entstand ab 1340.

16. bis 18. Jahrhundert
von 1618
Von Beginn an hatte Gadebusch auch das Münzrecht. Besondere Bedeutung hatte die Gadebuscher MünzprägeanstaltMünze im 16. und 17. Jahrhundert.

Von 1570 bis ca. 1620 war Gadebusch eine Residenz der Administrator (Evangelische Kirche)Administratoren zu Bistum RatzeburgRatzeburg. Das Schloss GadebuschSchloss der Herzöge wurde anstelle der bereits bestehenden Burg aus dem 12. Jahrhundert im 16. Jahrhundert erbaut. Das erhaltene Hauptgebäude für den Administrator Christoph von Mecklenburg stammt von 1571. Das Rathaus wurde 1618 weitgehend erneuert.

Im Großer Nordischer Kr

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